Human Neuro Cybrainetics (HNC) beschäftigt sich mit dem menschlichen Nervensystem und seinen Regelkreisläufen die - wenn sie physiologisch ablaufen - dem Menschen ein schnelles und effektives Agieren und Reagieren in seiner Umwelt ermöglichen. Auf diese Weise können wir uns an unterschiedlichste Lebenssituationen anpassen und flexibel und effektiv auf alle Anforderungen reagieren.

Diese Abläufe werden jedoch durch unsere moderne Lebensweise mit ihren zunehmenden Belastungen im Laufe der Zeit immer mehr gestört, sodass das Nervensystem oftmals schlichtweg überfordert wird.


Unnatürlicher Leistungsdruck und zunehmender Stress, Elektrosmog, Umweltgifte, denaturierte Nahrung wie z.B. Fast Food und gentechnisch veränderte Lebensmittel, aber auch unverarbeitete Erlebnisse und Traumata sind nur einige der vielfältigen Faktoren, mit denen das Nervensystem in unserer heutigen Zeit zurechtkommen muss.

In unserem schnelllebigen Informationszeitalter sind wir außerdem einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt, die wir meist bewusst gar nicht mehr bemerken.

Das Nervensystem reagiert jedoch, und zwar immer noch auf die gleiche Art und Weise wie vor 2 Millionen Jahren:

Mit der Ausschüttung von Stresshormonen, die dafür sorgen, dass sich Muskeln anspannen und Energie für die sogenannte „Kampf- oder Fluchtreaktion“ bereitgestellt wird. In beiden Fällen, beim kämpfen oder flüchten, wird diese Spannung durch die Bewegung dann normalerweise wieder abgebaut und der Körper kehrt in seinen normalen entspannten Zustand zurück.

Nun können wir aber leider in vielen stressbeladenen Situationen unseres modernen Lebens weder davonrennen noch kämpfen. Da der Stress dadurch nicht auf natürliche Weise abgebaut werden kann, „friert“ das Nervensystem die entstandene Muskelspannung sozusagen im Körper ein und damit entstehen Verspannungen und Verdrehungen, die sich im Laufe der Zeit auf immer mehr Bereiche ausdehnen.


Eine Zeit lang schafft es der Organismus, diese Disharmonien im Körper zu kompensieren. So entstehen dann z.B. Schonhaltungen, durch die jedoch auf Dauer dann wieder andere Bereiche überbelastet werden und sich in entsprechenden Beschwerden körperlicher oder auch psychischer Art äußern. Irgendwann werden dann bereits normale Alltagsbewegungen oder -situationen zu einer Belastung.


Nun ist der Zeitpunkt erreicht, wo sozusagen „das rote Warnlämpchen“ aufleuchtet.

In einer guten Autowerkstatt ist es selbstverständlich, dass das Problem nicht dadurch „gelöst“ wird, indem nun einfach das Glühbirnchen der Warnleuchte herausgedreht wird.

Auch in Bezug auf unser Wohlbefinden sollten wir nicht nur Symptome bekämpfen, sondern uns um die Ursachenkette kümmern, die dahinter steckt.


Auf der Festplatte unseres „Zentralcomputers“, d.h. im Gehirn, ist alles gespeichert, was uns je passiert ist, was wir gesehen, gehört, gerochen, gedacht und gefühlt haben. Dass wir uns im Moment nicht daran erinnern können, heißt nicht, dass es unser Nervensystem nicht kann. Oft ist es sogar eine Art Selbstschutz, wenn gewisse Dinge „meisterhaft“ verdrängt werden. Erst wenn der größte Stress beseitigt ist, kann auch die Erinnerung an tieferliegende Traumen wieder möglich werden, die dann bearbeitet werden können.

Mit Hilfe der Techniken von HNC können solche Stressoren identifiziert und effektiv und sanft abgelöst werden.

Insbesondere auch bei Lernproblemen und Wahrnehmungsstörungen hat sich diese Methode mittlerweile sehr bewährt.



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